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Das Institut für Pflege und Soziales gGmbH hat zum 1. April 2016 am Standort  des Fachseminars für Altenpflege in Aachen einen neuen dreijährigen Ausbildungskurs gestartet.

Insgesamt 17 Auszubildende lassen sich in den neuen, großzügigen Räumlichkeiten in der Talbotstr. 25 in Aachen zum staatlich examinierten Altenpfleger, zur staatlich examinierten Altenpflegerin  ausbilden.

IPS Aaachen Altenpflege Ausbildung

Das Aachener Team unter der Leitung von Hannelore Bogdon freut sich darüber, den nunmehr dritten Kurs in Aachen begrüßen zu dürfen. Zum 1. August ist der Beginn des vierten Kurses  in Aachen geplant.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich um einen Ausbildungsplatz für den nächsten Aachener Kurs zu bewerben.

Hier sind auch schon etliche Plätze belegt, deswegen empfehlen wir eine zeitnahe Bewerbung.

Betreuungsassistenten nach § 43b SGB XI
(ehemals §87b SGBXI)

Pflegebedürftige Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen haben einen erheblichen allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf. In enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams helfen Betreuungsassistenten, eine bessere Betreuung für die Betroffenen zu organisieren, die betroffenen Heimbewohner bei ihren alltäglichen Aktivitäten zu unterstützen, ihre Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen und ihre Lebensqualität so zu erhöhen. Hierzu bedürfen Sie einer Qualifizierung, die wir nach den Richtlinien des Spitzenverbandes Bund der Pflegekassen anbieten:

Zielgruppen:

  1. Menschen, die aktuell bereits in einer Einrichtung der Altenhilfe eine Aushilfstätigkeit ausüben und von Arbeitslosigkeit bedroht sind, wenn sie die erforderliche Qualifizierung nicht nachholen
  2. Menschen, die aktuell arbeitslos / arbeitssuchend sind und persönlich, charakterlich und gesundheitlich für die betreuende Tätigkeit in der Altenhilfe geeignet sind.

Umfang: 200 Ustd., zzgl. Praktikum (2 Wochen = 77 Stunden)

Durchführungsform:

Das Praktikum wird parallel zur Theorie an den unterrichtsfreien Tagen in einer stationären Einrichtung der Altenpflege durchgeführt. Entsprechende Praktikumsplätze werden vermittelt. Theoretische und praktische Qualifizierung finden mit durchschnittlich 40 Stunden / Woche, statt. Pro Woche werden 2 – 3 ganztägige Unterrichtstage und ergänzend entsprechend 2 – 3 Tage Praxis angeboten, so dass die Teilnehmer das Gelernte zeitnah einüben und anwenden.

Unterrichtszeiten:

8:00 - 15:00 Uhr, die Arbeitszeiten im Praktikum richten sich nach den Dienstplänen der Pflegeeinrichtungen

Zertifizierung: Diese Qualifizierungsmaßnahme ist nach AZWV / AZAV zertifiziert

Teilnahmekosten: 1040 €.
Bei entsprechend erfüllten Voraussetzungen ist eine Förderung über die Arbeitsagentur möglich

Termin und Ort:

IPS Bergheim, 14.09.2017 - 22.11.2017

Unsere Ansprechpartner am Standort Bergheim beantworten Ihnen gerne weitere Fragen.

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Familienpfleger/in

Der Beruf des Familienpflegers/der Familienpflegerin erfordert eine breite Fachkompetenz.

Betroffen sind insbesondere die Bereiche Hauswirtschaft, Ernährung, Haushaltsführung, Säuglingspflege sowie die Alten- und Krankenpflege. Die pädagogische und psychologische Begleitung decken weitere wichtige Schwerpunkte ab.

Hervorzuheben ist die selbständige Verantwortung für die Führung und Organisation eines Haushalts als Ziel dieser Ausbildung.

Dabei sind hauswirtschaftliche, erzieherische und pflegerische Bereiche vertreten, um zu unterstützen oder anzuleiten.

Miteingebunden ist darüber hinaus die Begleitung hilfsbedürftiger Menschen, die auch in Einrichtungen mit familienähnlichen Strukturen vorzufinden sind und zum Aufgabenbereich der zukünftigen Familienpfleger gehören.

Aufgaben im Einzelnen sind:

Pädagogischer Bereich

    • Unterstützung der Familien in besonderen Lebenssituationen
    • Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder
    • Sicherstellung von Kindergarten und Schulbesuchen
    • Hilfestellung bei Schulaufgaben
    • altersgerechte Beschäftigung der Kinder

 Pflegerischer Bereich

  • Säuglingspflege und Wöchnerinnenpflege
  • Pflege erkrankter Familienmitglieder
  • Pflege und Betreuung von Menschen mit Behinderungen in Familien

Hauswirtschaftlicher Bereich

  • Planung und Führung des Haushaltes
  • Einkauf
  • Nahrungszubereitung
  • Haushaltspflege, Wäschepflege

Sozialer Bereich

  • Informationen über soziale Einrichtungen
  • Vermittlung zu Beratungsdiensten
  • Unterstützung der Eltern bei der Alltagsbewältigung

Wo arbeiten Sie als Familienpflegerin/Familienpfleger?

Absolventen können in allen Berufsfeldern tätig sein, in denen Menschen Pflege, Betreuung und Assistenz benötigen.

Einige Beispiele für die Tätigkeit:

  • Sozialstationen oder Verbänden mit Familienpflegediensten
  • bei ambulanten sozialen Diensten (Familienpflegedienste und Sozialstationen mit Familienbetreuung)
  • Altenheimen, Seniorenresidenzen, Behindertenwohnheime
  • Tagesstätten für alte Menschen oder Behinderte
  • Privathaushalte
  • Kinderheime, Förderschulen, offene Ganztagsschulen
  • betreute Wohngruppen
  • Trainingswohngruppen
  • Rehabilitationszentren
  • Sozialpädagogische Familienhilfe

Vor dem Hintergrund Ihrer breit gefächerten Fähigkeiten und Kenntnisse im pädagogischen, hauswirtschaftlichen und pflegerischen Bereich ist die Familienpflegerin/der Familienpfleger vielfältig einsetzbar.

Die Ausbildung dauert in Vollzeitform zwei Jahre mit anschliessendem Anerkennungsjahr.

Zugangsvoraussetzungen sind die Vollendung des 17. Lebensjahres und der Hauptschulabschluss 10A bzw. ein entsprechender Bildungsstand.

Beginn Heinsberg: 01.09.2017

Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen an unsere Ansprechpartner in Heinsberg.