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Das Fachseminar für Familienpflege und Altenpflege der IPS gGmbH (Institut für Pflege und Soziales gGmbH) empfing am 23.03.2015 am Standort Heinsberg das Setheater.

Das Setheater entwickelt Projekte, meist um soziale und gesellschaftliche Themen, die sich am besten anhand einer Theateraufführung thematisieren lassen.

Da das Setheater mit seinen Projekten möglichst viele Menschen erreichen möchte, tritt das Setheater nicht in Theatern, sondern immer nur vor Ort auf.

Mit der Aufführung „Vergessen und Versunken“ zeigte es den Schülerinnen und Schülern des Fachseminars Emotionen und Reaktionen auf, die Depression und Demenz bei Menschen im Alter oft hervorrufen.

Sie ließen die Zuschauer förmlich in das Ungreifbare der Problematik eintauchen, indem sie Alltagssituationen in kurzen Sequenzen darstellten – Tochter mit dementem Vater, Ehemann mit dementer Ehefrau.

Schülerinnen und Schüler als auch das Dozententeam der Alternpflegeschule empfanden den Berufsalltag von Altenpfleger/innen und Familienpfleger/innen gut reflektiert.

Stimmen aus dem Publikum lauteten: „Es wurde deutlich, wie hilflos Angehörige im Umgang mit Demenz sein können. Diese Hilflosigkeit kann sich in Schweigen äußern oder in der Verdrängung und Vertuschung gegenüber anderen Menschen.“

Dr. Feldhoff, Leiter des Kreisgesundheitsamtes und Petra Mittenzwei vom Demenz-Servicezentrum, die der Aufführung interessiert folgten, zeigten sich beeindruckt.

Als Vertreter des Kreises beziehungsweise des Demenz-Servicezentrums haben sie dazu beigetragen, dass die Aufführung stattfinden konnte, die in Kooperation mit Euprevent finanziert wird.

Euprevent zielt darauf ab, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Maas-Rhein-Region zu verbessern.

Das Institut für Pflege und Soziales hat sein umfangreiches Angebot sowohl im Bereich der Ausbldung wie auch der Fort- und Weiterbildung um einen bedeutenden Stützpfeiler ergänzt.

Seit dem 01.01.2015 bieten wir unseren Teilnehmern die Möglichkeit, zusätzlich zu unseren Präsenzangeboten die mobilen Inhalte der Virtuellen IPS, kurs vIPS, zu nutzen. Sie erreichen diese ab sofort unter den Adressen vips-awo.de beziehungsweise vipsawo.de.

Der Fokus bei diesem neuen Segment unseres steten Bemühens um eine Verbesserung und Optimierung unseres Spektrums in Theorie und Praxis liegt dabei auf einer Optimierung der bisher wenig genutzten Barrierefreiheit in Bezug auf das verwendete Medium.

Anders gesagt: Egal, ob Sie nun ein Android-Smartphone oder ein iPhone nutzen wollen, ob Sie Ihre Unterlagen daheim auf dem PC oder Smart TV noch einmal durchgehen und verinnerlichen möchten oder ob Sie von unterwegs ihr Tablet verwenden, um sich auf den neusten Stand zu bringen ... die Virtuelle IPS ist dabei ihr kompetenter und vor Allem vielseitig nutzbarer Partner.

Unsere mobile Lernplattform zeichnet sich durch ein schlankes Design, kurze Ladezeiten, eine dauerhaft hohe Performance sowie eine für uns selbstverständliche Barrierefreiheit in Bezug auf das verwendete Endgerät aus.

Ziel dieses Projekts ist es, dass Strategien und Konzepte entwickelt werden, die bewirken, dass die Gesundheit von MitarbeiterInnen in den Gesundheits- und Pflegeberufen erhalten bleibt.

Zu diesem Zweck sollen Schulungsbausteine insbesondere zur Vorbeugung und Bewältigung psychischer und pschosozialer Belastungen erarbeitet werden.

Das IPS hat gemeinsam mit dem Nell-Breuning-Haus die wissenschaftlcihe Begleitung und Ausgestaltung übernommen.

Hauptaufgabe des IPS ist es, ein Modulhandbuch für die Qualifizierung derArbeitnehmerInnen zu erarbeiten.

Projektdauer: Dezember 2014 - Januar 2016