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IMGP0126Am Dienstag, den 25. August 2015 hat das Institut für Pflege und Soziales in Heinsberg seinen Familienpflegekurs 07 nach der abschließenden mündlichen Prüfung ins Anerkennungsjahr entlassen. Alle 18 Schüler haben die Prüfung zum/zur staatlich geprüften Familienpfleger/in erfolgreich bestanden und bekamen in einer kleinen Zeremonie in der Schule ihre Abschlusszeugnisse überreicht.
Nach einem kleinen Empfang in der Schule ging es abends weiter zum gemütlichen Essen in die Heinsberger Innenstadt, wo sie nochmals mit Schulleiter Michael Gundelach und Kursleitung Michael Hausdorf auf ihren Abschluss anstießen und die vergangenen zwei Schuljahre Revue passieren ließen.

Nach ihrem Anerkennungsjahr werden die Schüler in der IPS noch ein abschießendes Kolloquium absolvieren, nach dessen Bestehen sie als staatlich examinierte Fachkraft ihr weiteres Berufsleben bestreiten werden.

Das Berufsbild der Familienpflege ist recht vielseitig; die Ausbildung vermittelt breit gefächerte Fähigkeiten und Kenntnisse aus der Pädagogik, Hauswirtschaft und Pflege. Absolventen können später in Bereichen mit familienähnlichen Strukturen arbeiten. Dazu zählen vor allem Berufsfelder, in denen Menschen Pflege, Betreuung und Assistenz benötigen. Beispiele hierfür sind Sozialstationen, Kindergärten, Behindertenwohngruppen, weitere sozialpädagogische Einrichtungen oder auch die Suchthilfe.

Wir wünschen unseren Absolventen für ihre berufliche Zukunft im Anerkennungsjahr alles Gute und freuen uns auf ein Wiedersehen zum abschließenden Kolloquium im nächsten Jahr!

Am Dienstag, den 28. Juli 2015, hat das Institut für Pflege und Soziales in Heinsberg seinen Altenpflegekurs 15 erfolgreich ins Berufsleben verabschiedet. Insgesamt 24 Prüflinge haben ihre Abschlussprüfung zum/zur examinierten Altenpfleger/in erfolgreich abgelegt.

Nach zwei aufregenden Tagen rund um die letzte mündliche Prüfung konnten am Dienstagnachmittag schließlich die Abschlusszeugnisse in einer kleinen Zeremonie in der Schule feierlich überreicht werden. In Begleitung von Familien und Freunden wurde nach der Übergabe noch bei Sekt und Knabbereien auf den Erfolg angestoßen und Anekdoten rund um die Schulzeit erzählt.

Viele Fotos hielten diesen besonderen Tag nochmal fest und die Schüler überreichten ihrer Kursleitung Verena Scheuvens sowie ihrem ehemaligen Leiter Michael Gundelach Geschenke zur Erinnerung an die gemeinsame Lernzeit.

Ab 17h ging es dann in der Heinsberger City in einem eigens gemieteten Club weiter. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gemeinsam mit den Dozenten ausgiebig auf den Erfolg angestoßen.

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Wir wünschen unseren Absolventen für ihre berufliche Zukunft und ihren weiteren Lebensweg alles Gute sowie einen gelungenen Start ins Berufsleben als examinierte Altenpflegekraft!

Das Fachseminar für Familienpflege und Altenpflege der IPS gGmbH (Institut für Pflege und Soziales gGmbH) empfing am 23.03.2015 am Standort Heinsberg das Setheater.

Das Setheater entwickelt Projekte, meist um soziale und gesellschaftliche Themen, die sich am besten anhand einer Theateraufführung thematisieren lassen.

Da das Setheater mit seinen Projekten möglichst viele Menschen erreichen möchte, tritt das Setheater nicht in Theatern, sondern immer nur vor Ort auf.

Mit der Aufführung „Vergessen und Versunken“ zeigte es den Schülerinnen und Schülern des Fachseminars Emotionen und Reaktionen auf, die Depression und Demenz bei Menschen im Alter oft hervorrufen.

Sie ließen die Zuschauer förmlich in das Ungreifbare der Problematik eintauchen, indem sie Alltagssituationen in kurzen Sequenzen darstellten – Tochter mit dementem Vater, Ehemann mit dementer Ehefrau.

Schülerinnen und Schüler als auch das Dozententeam der Alternpflegeschule empfanden den Berufsalltag von Altenpfleger/innen und Familienpfleger/innen gut reflektiert.

Stimmen aus dem Publikum lauteten: „Es wurde deutlich, wie hilflos Angehörige im Umgang mit Demenz sein können. Diese Hilflosigkeit kann sich in Schweigen äußern oder in der Verdrängung und Vertuschung gegenüber anderen Menschen.“

Dr. Feldhoff, Leiter des Kreisgesundheitsamtes und Petra Mittenzwei vom Demenz-Servicezentrum, die der Aufführung interessiert folgten, zeigten sich beeindruckt.

Als Vertreter des Kreises beziehungsweise des Demenz-Servicezentrums haben sie dazu beigetragen, dass die Aufführung stattfinden konnte, die in Kooperation mit Euprevent finanziert wird.

Euprevent zielt darauf ab, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Maas-Rhein-Region zu verbessern.